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		<title>Gelesen: &#8222;Die Rückkehr der Diener&#8220; von Christoph Bartmann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Hoge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2016 07:57:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-150x150.jpg 150w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-50x50.jpg 50w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-100x100.jpg 100w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-500x500.jpg 500w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-1000x1000.jpg 1000w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="4099" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2016/10/23/gelesen-die-rueckkehr-der-diener-von-christoph-bartmann/img_3791/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791.jpg" data-orig-size="2859,1444" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 6&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1477160723&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Wilfried Joh Hoge&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;64&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.05&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Excalibur" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-1024x517.jpg" />Ich bin extrem skeptisch, dass Shareconomy oder der Plattform-Kapitalismus etwas positives für uns hervorbringen werden. Gegen Teilen (share) ist natürlich nichts zu sagen und Konzepte, die nachbarschaftliche Hilfe fördern, sind zu begrüßen. Aber Geschäftsmodelle, die auf Ausbeutung und Benachteiligung anderer basieren, &#8230; <a href="https://hoge-uebler.de/2016/10/23/gelesen-die-rueckkehr-der-diener-von-christoph-bartmann/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="150" height="150" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" srcset="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-150x150.jpg 150w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-50x50.jpg 50w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-100x100.jpg 100w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-500x500.jpg 500w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-1000x1000.jpg 1000w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" data-attachment-id="4099" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2016/10/23/gelesen-die-rueckkehr-der-diener-von-christoph-bartmann/img_3791/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791.jpg" data-orig-size="2859,1444" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.2&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 6&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1477160723&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Wilfried Joh Hoge&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;64&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.05&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Excalibur" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_3791-1024x517.jpg" /><p>Ich bin extrem skeptisch, dass Shareconomy oder der Plattform-Kapitalismus etwas positives für uns hervorbringen werden. Gegen Teilen (share) ist natürlich nichts zu sagen und Konzepte, die nachbarschaftliche Hilfe fördern, sind zu begrüßen. Aber Geschäftsmodelle, die auf Ausbeutung und Benachteiligung anderer basieren, will ich nicht tolerieren oder akzeptieren. Dazu gehören die Ansätze von Firmen wie Uber oder Foodera, die nur funktionieren können, wenn die Arbeit für sehr wenig Geld und auf eigenes Risiko erbracht wird.</p>
<h2>Die Geschichte der Diener</h2>
<p>Mit Blick auf die Problematik der Entwicklung von immer mehr Angeboten in diese Richtung, habe ich das Buch &#8222;Die Rückkehr der Diener&#8220; von Christoph Bartmann gelesen. Es trägt den Untertitel &#8222;Das neue Bürgertum und sein Personal&#8220;. Darin wird zunehmende Lust an Inanspruchnahme von Dienstleistungen beleuchtet. Bartmann, der in New York gelebt und gearbeitet hat, hat diese Entwicklungen dort beobachten können. Deutschland ist nicht New York und daher ist die Verbreitung und Intensität eine andere, aber die Tendenz ist auch hier sichtbar.</p>
<p>Bartmann spannt den Bogen wesentlich weiter und gibt einen Überblick über die Entwicklung von Dienerschaft insgesamt. Sie ist nämlich nicht nur von dem Wunsch abhängig, bedient zu werden. Sie ist ebenso abhängig von der Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl von Dienern und Dienerinnen. So kam es durch die zwei Weltkriege zu einer starken Verknappung von Personal in Europa, die dazu führten, dass die Diener quasi komplett verschwanden. Ein Grund dafür war auch, dass es durch das starke Wirtschaftswachstum genügend andere, attraktivere Arbeit gab.</p>
<h2>Neue Diener</h2>
<p>Durch die Öffnung des Ostens seit 1989 in Europa und der Zuwanderung von Südamerikanern in den USA stehen seit einigen Jahren jedoch wieder genügend Bereitwillige für die Arbeit zu niedrigem Lohn zur Verfügung. Außerdem erlaubt das Internet eine Verteilung und Organisation der Dienstleistungen auf viele Abnehmer zu günstigeren Preisen. So konnte sich eine neue Ära der Dienerschaft entwickeln. In Deutschland sind dies natürlich Putzfrauen und Pflegekräfte sowie nun Handwerker, Lieferanten und andere Boten.</p>
<p>Dabei kann eine Tätigkeit als Dienstleister auch positive Seiten haben oder zumindest positiv empfunden werden: sei es durch größere Flexibilität oder Unabhängigkeit, eigener Chef sein oder niedrigere Eintrittsschwelle. Gemein ist diesen Tätigkeiten aber, dass sie primär als Zubrot taugen, wobei nicht immer klar ist, worin die Grundsicherung bestehen mag. Bei Putzfrauen kann das der Job des Mannes sein oder beim Ausliefern von Essen die Aufbesserung während des Studiums. Die Gehaltsstrukturen geben jedoch nie genug her, um davon eine Familie ernähren zu können.</p>
<p>Interessant für Europa oder Deutschland wird es sein, die Entwicklungen zu beobachten, wenn die Verfügbarkeit von billigen Arbeitskräften deutlich zurückgeht. Die Bevölkerungsentwicklung in den östlichen Ländern läßt  einen steten Fluss von dort nicht vermuten. Außerdem steigt dort das Gehaltsniveau und somit sinkt die Attraktivität von Arbeit im Ausland. Ob die Einwanderer oder anderer Zuzug dies kompensieren können, ist eher fraglich.</p>
<h2>Roboter als Diener</h2>
<p>Bleibt die Flucht in noch mehr Technologie, also dem Roboter als dem zukünftigen Diener. Hier klafft jedoch eine große Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Die Fortschritte sind zwar beachtlich, und kognitive Systeme in der Lage, viele Tätigkeiten zu übernehmen, die heute von Menschen gemacht werden. Leider gehören die meisten Tätigkeiten der Dienerschaft nicht dazu. So werden eher Bankberater und Versicherungsvertreter von den neuen Maschinen bedroht als die Putzfrauen. Zwar sind wir zu großen Kompromissen bereit, was die Qualität von Dienstleistungen angeht, aber eine Absenkung auf Roboterniveau ist aktuell nicht vorstellbar. Ein gutes Beispiel dafür sind Staubsaugerroboter. Diese reinigen oberflächlich betrachtet den Boden, aber an ein gründliches Staubsaugen kommen sie nicht heran und ersetzen somit keine Putzfrau.</p>
<p>Es stellt sich die Frage, wie die Zukunft der DienerInnen und Dienstleister aussehen wird, wenn die Verfügbarkeit von Arbeitskräften nicht ausreicht. Vielleicht müssen wir also doch weiter selbst ran, und uns die Hände an den häßlichen Notwendigkeiten schmutzig machen.</p>
<p>Ingesamt ein interessantes Buch mit vielen Informationen zur neuen Servicegesellschaft und ihren Bedingungen. An manchen Stellen ist es leider etwas wiederholend und langatmig. Lesenswert jedoch auf jeden Fall. Gelesen habe ich es mal wieder über die <a href="https://hoge-uebler.de/tag/onleihe/">Onleihe</a>.</p>
<p>[ergänzt 31.10.2016] In der <a href="http://www.zeit.de/kultur/2016-10/die-rueckkehr-der-diener-tawkify-new-york">Zeit</a> wurde das Buch nun auch besprochen. Dort wird hervorgehoben, dass die Dienstleister in der Shareconomy eben keine Unternehmer, sondern eben moderne Diener sind. Es entlastet die Nutzer dieser Dienstleistungen moralisch, sich die Diener als freie Unternehmer vorzustellen.</p>
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		<title>Gelesen: &#8222;The Circle&#8220; von Dave Eggers</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Hoge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2016 09:14:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="1" height="1" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/2007__C225599.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" data-attachment-id="4073" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2016/10/09/gelesen-the-circle-von-dave-eggers/patentamt-2/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/2007__C225599.jpg" data-orig-size="" data-comments-opened="1" data-image-meta="[]" data-image-title="Patentamt" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Patentamt&lt;/p&gt;
" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/2007__C225599.jpg" />Du wusstest schon immer, dass Facebook und Google böse sind? Dass die Internetkonzerne die Weltherrschaft wollen? Dass unsere Kinder verloren sein werden, weil sie ihr gesamtes Leben preisgeben? Dass die ganze Welt verdummt, weil alle immer nur auf Smartphones starren? Dann ist nicht &#8230; <a href="https://hoge-uebler.de/2016/10/09/gelesen-the-circle-von-dave-eggers/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="1" height="1" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/2007__C225599.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-attachment-id="4073" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2016/10/09/gelesen-the-circle-von-dave-eggers/patentamt-2/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/2007__C225599.jpg" data-orig-size="" data-comments-opened="1" data-image-meta="[]" data-image-title="Patentamt" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Patentamt&lt;/p&gt;
" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/10/2007__C225599.jpg" /><p>Du wusstest schon immer, dass Facebook und Google böse sind? Dass die Internetkonzerne die Weltherrschaft wollen? Dass unsere Kinder verloren sein werden, weil sie ihr gesamtes Leben preisgeben? Dass die ganze Welt verdummt, weil alle immer nur auf Smartphones starren? Dann ist nicht nur Digitale Demenz das ideale Buch für dich, sondern auch <em>The Circle</em> von Dave Eggers.</p>
<p>Die Bestätigung für die eigenen Befürchtungen sind in The Circle nämlich allzu leicht zu finden. Der Plot des Romanes ist erstmal nicht schlecht. Ein Super-Google-Facebook Konzern will der Nabel der Welt werden, eine Zentrale, um die sich alles dreht (daher Circle), die alles weiß, die alles sammelt. Dabei ist dessen grundlegende Idee nicht falsch. Informationen gemeinsam sammeln und allen zur Verfügung stellen ist durchaus vorteilhaft. Wikipedia ist ein gutes Beispiel dafür.</p>
<p>Der Firma Circle fehlt jedoch jedes Maß. Für das Sammeln und Nutzen von Daten gibt es irgendwann keine Grenzen mehr. Totale Transparenz ist das Ziel. Dabei wird aus &#8222;wer nichts Unrechtes tut, hat nichts zu verbergen&#8220; der Schluß gezogen, dass &#8222;wer nichts verbergen kann, auch nichts Unrechtes tun wird&#8220;. Transparenz als Mittel zur Erschaffung einer besseren Welt.</p>
<p>Leider ist The Circle sehr eindimensional erzählt; nur aus der Perspektive von Mae. Sie beginnt im Circle zu arbeiten und ist total begeistert, obwohl sie ganz unten, in der Kundenbetreuung anfängt. Sie hat aber die Grundidee des Circle, &#8222;sharing ist caring&#8220;, nicht verinnerlicht und eckt erst mal an, weil sie nichts von sich teilt. Dann aber läßt sie sich vollständig auf diese Idee ein und entwickelt sie ins extreme, grenzenlose weiter. Sie ist aber sehr unreflektiert, zweifelt nicht, hinterfragt nicht. Es gibt quasi keine Außenperspektive. Nur eine Person, ihr Ex-Freund Mercer, wehrt sich, findet aber keine anderen Weg, als vor der Zivilisation zu flüchten.</p>
<p>Das wahre Gesicht der anscheinend von der Idee begeisterten Masse scheint nur kurz durch, als Mercer im analogen Asyl ausfindig gemacht und beschimpft wird. Nur an dieser Stelle wird die <em>Verführung</em> durch den Circle sichtbar. Bestimmt ist Mercer die perfekte Identifikationsfigur für alle, die Bestätigung suchen. Es wird so schlimm werden mit dem Internet, dass nur noch die Flucht in den Wald ohne Empfang, in die analoge Welt, bleiben wird.</p>
<p>Das Buch gibt es ja schon mehr als zwei Jahre und ich bin spät dran mit dem Lesen. Der <a href="http://www.zeit.de/kultur/literatur/2014-01/the-circle-dave-eggers-roman" target="_blank">Hype</a> um The Circle ist vorbei, aber es erstaunt im digitalfeindlichen und auf Datenschutz versessenen Deutschland nicht, dass das Buch hier so populär war. Laut TZ ist es ideal für <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/dave-eggers-the-circle-stuermt-die-bestsellerlisten-roman-fuer-analoge-anachronisten-und-internet-hasser/10360196.html" target="_blank">Analoge Anachronisten</a>. Ich denke, auch durch die übertriebene Darstellung der Arbeit in Internetkonzernen wirkt es so stark auf viele Deutsche. Dabei ist das für uns zwar fremd, aber in amerikanischen Unternehmen und vor allen in Call Centern weit verbreitet. Einiges davon kommt mir ziemlich bekannt vor.</p>
<p>Mit kritischem Abstand ist The Circle durchaus lesenswert. Das Buch &#8222;<a href="https://hoge-uebler.de/2016/02/28/gelesen-how-google-works/">How Google works</a>&#8220; gibt meiner Meinung nach aber mehr Einblick in die Welt des Silicon Valley. Ich bin außerdem der Überzeugung, dass die Gefahr der Überwachung primär nicht von den Internetkonzernen, sondern in Wirklichkeit von den Staaten und ihrem Datenhunger ausgeht.</p>
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		<title>Gelesen: How Google works</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Hoge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2016 16:36:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="1" height="1" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/02/2015_2070121.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-attachment-id="3293" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2016/02/28/gelesen-how-google-works/yellow-and-blue-balloons/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/02/2015_2070121.jpg" data-orig-size="" data-comments-opened="1" data-image-meta="[]" data-image-title="Yellow and blue balloons" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/02/2015_2070121.jpg" />Google ist mir deutlich unheimlicher als Apple, aber sympathischer als Facebook. Apple verdient sein Geld hauptsächlich mit Hardware und ist daher nicht auf die Nutzung von Daten der Kunden angewiesen. Die Plattform Apple kann man auf Grund ihrer Geschlossenheit trotzdem &#8230; <a href="https://hoge-uebler.de/2016/02/28/gelesen-how-google-works/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="1" height="1" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/02/2015_2070121.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-attachment-id="3293" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2016/02/28/gelesen-how-google-works/yellow-and-blue-balloons/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/02/2015_2070121.jpg" data-orig-size="" data-comments-opened="1" data-image-meta="[]" data-image-title="Yellow and blue balloons" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/02/2015_2070121.jpg" /><p>Google ist mir deutlich unheimlicher als Apple, aber sympathischer als Facebook. Apple verdient sein Geld hauptsächlich mit Hardware und ist daher nicht auf die Nutzung von Daten der Kunden angewiesen. Die Plattform Apple kann man auf Grund ihrer Geschlossenheit trotzdem kritisieren. Facebook ist auf die Daten der Nutzer angewiesen. Gerade in der geschickten Ausnutzung der doch meist privaten Daten für Werbung liegt das Geschäftsmodell. Ob der Nutzen des sozialen Netzwerks trotzdem groß genug ist, muss jeder selbst entscheiden.</p>
<p>Auch Google lebt natürlich von der Werbung, aber die direkte Ausnutzung meiner persönlichen Daten scheint mir nicht wesentlich oder ausschließlich zu sein. Google profitiert hauptsächlich von der großen Menge der Nutzer und ihrer Daten. Die Marktmacht von Google ist jedoch schon beängstigend und die Ziele, vor allem für die etwas fernere Zukunft, nicht zu durchschauen.</p>
<p>Ich war sehr gespannt auf das Buch &#8222;How Google works&#8220; von Eric Schmidt und Jonathan Rosenberg. Welche Einblicke erlaubt es in die Internas von Google? Natürlich darf man das beschriebene nicht auf die Goldwaage legen. Schmidt/Rosenberg sind extrem stolz auf ihr Unternehmen und sehen es als das beste der Welt. Vielleicht nicht ganz zu unrecht. Der rasante Aufstieg ist definitiv beeindruckend.<span id="more-3290"></span></p>
<p>Wie bei vielen Internet Unternehmen wird auch bei Google zwischen Kunden und Nutzern unterschieden. Kunden sind die, von denen das Geld kommt, also die Werbetreibenden. Nutzer sind die, die die angebotenen Services nutzen. Obwohl für die Einnahmen die Kunden wichtig sind, steht der Nutzer an vorderster Stelle. Von Anbeginn hatten die Gründer die These, dass ein für Nutzer gut gemachter Service letztendlich auch dafür sorgt, dass man damit Geld verdienen kann. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich mit einem Freund das erste mal Google Maps bzw. Google Earth angeschaut habe. Wir waren fasziniert davon, konnten uns aber nicht vorstellen, wieso Google das macht und wie damit Geld zu verdienen ist. Nach dem Lesen des Buches habe ich den Eindruck, dass das wirklich ein Prinzip bei Google ist. Etwas tolles und spannendes für die Nutzer wird gemacht, wenn es geht. Das Geld verdienen ergibt sich dann schon. Ein Teil der Arbeitszeit können Mitarbeiter für eigene Projekte verwenden. So wird Innovation aktiv gefördert.</p>
<p>Eng damit hängt auch das Motto &#8222;<a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Don%27t_be_evil" target="_blank">Don&#8217;t be evil</a>&#8220; zusammen. Mit den Nutzern im Zentrum des Interesses macht das Motto Sinn. Ob das wirklich das Handeln immer bestimmt, kann ich nicht sagen, wahrscheinlich nicht. Google muss sich im Wettbewerb behaupten und daher sicher manchmal auch die Ellbogen ausfahren. Aus dem Buch wird das Motto immerhin verständlich und ist allemal glaubwürdiger als die Mottos von Enron oder Lehmann Brothers, die sich schön anhören, aber, wie wir wissen, nichts mit der Firmenpolitik zu tun hatten.</p>
<p>Im Gegensatz zu vielen &#8222;alten&#8220; Unternehmen wird bei Google Widerspruch gefördert (also nicht so wie bei VW einfach alles abgenickt und Kritik unterdrückt). Laut Buch ist jeder aufgerufen mitzudenken und Problem oder Schwierigkeiten zu artikulieren. &#8222;If everyone is thinking alike somebody isn&#8217;t thinking&#8220; ist eine interessante Feststellung. Jede Meinung wird Respekt entgegen gebracht. Googles Credo für Meetings ist aber auch: Jedes Meeting braucht genau einen Owner / Decision Maker. Diskussionen sind wichtig, aber zum Schluß gibt es eine Entscheidung. Zu Zusammenarbeit und Firmenkultur gibt es eine ganze Menge Ratschläge, die mir aber nicht neu erscheinen.</p>
<p>Ein eigener Abschnitt des Buches beschäftigt sich mit der Auswahl neuer Mitarbeiter. Klar, bei dem Wachstum des Unternehmens war es bestimmt entscheidend, kontinuierlich neue geeignete Mitarbeiter zu bekommen. Der damit verbundene Prozess ist so wichtig, dass er sich in den Zielen aller Mitarbeiter findet. Alle haben die Aufgabe, an der Auswahl mitzuwirken. Für Firmen mit &#8222;normalem&#8220; Wachstum ist das wohl nicht so wichtig. Ich kenne das in dem Maße auch nicht. Die Fragen, die in Google Interviews gestellt werden (können), sind zumindest <a href="http://www.impactinterview.com/2009/10/140-google-interview-questions/" target="_blank">legendär</a>.</p>
<p>&#8222;How Google works&#8220; scheint sich in großem Maße an zukünftige Firmenlenker, Gründer von Startups, zu wenden. Jedes Kapitel endet mit einer Reihe von Ratschlägen und Zusammenfassungen. Obwohl ich nicht zu dieser Gruppe gehöre, fand ich es sehr interessant und kann es nur empfehlen, obwohl es nicht mehr neu ist.</p>
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		<title>#DigitalLeben: Grundsatzprogramm für die digitale Gesellschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Hoge]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2016 08:48:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[In 2014 hatte ich mich am Prozess #DigitalLeben beteiligt und mir Anfang 2015 vorgenommen, aktiver an der Gestaltung der digitalen Gesellschaft mitzuarbeiten. #DigitalLeben hatte den Zweck, ein Grundsatzprogramm zur digitalen Gesellschaft zu erarbeiten. Dies wurde Ende letzten Jahres tatsächlich vorgelegt und beim Parteitag der SPD &#8230; <a href="https://hoge-uebler.de/2016/01/11/digitalleben-grundsatzprogramm-fuer-die-digitale-gesellschaft/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In 2014 hatte ich mich am Prozess <a href="https://hoge-uebler.de/2014/09/28/digitalleben-10-fragen-zur-digitalisierung/">#DigitalLeben</a> beteiligt und mir Anfang 2015 vorgenommen, aktiver an der <a href="https://hoge-uebler.de/2015/01/11/engagement-fuer-die-digitale-gesellschaft/">Gestaltung</a> der digitalen Gesellschaft mitzuarbeiten. #DigitalLeben hatte den Zweck, ein Grundsatzprogramm zur digitalen Gesellschaft zu erarbeiten. Dies wurde Ende letzten Jahres tatsächlich vorgelegt und beim Parteitag der SPD im Dezember <a href="https://www.spd.de/aktuelles/bundesparteitag-2015/beschluesse/digital-leben/" target="_blank">verabschiedet</a>.</p>
<p>Nun muß ich feststellen, dass ich leider nicht so aktiv war, wie ich das vorhatte. Die Diskussion über den Entwurf des Grundsatzprogramms habe ich überhaupt nicht mitbekommen. Das ist an die Mitglieder nicht gut kommuniziert worden. Auf der <a href="http://digitalleben.spd.de/debatte#!/r/digital_leben/" target="_blank">Debatten</a>-Seite zu #DigitalLeben konnte abschnittweise kommentiert werden. Im Rückblick lassen sich dort die Diskussionen noch verfolgen. Es sind einige Hundert Kommentare zusammen gekommen. Vielleicht hat man diese Plattform nicht breit angepriesen, damit sie nicht in einer Kommentarflut ertrinkt.</p>
<h2>Wichtige Punkte für die digitale Gesellschaft</h2>
<p>Das <a href="http://digitalleben.spd.de/wp-content/uploads/2015/09/150925_DigitalLeben_Programm_Leitantrag.pdf" target="_blank">Grundsatzprogramm</a> ist mit mehr als 40 Seiten so umfangreich, dass man es nicht mal so einfach überfliegen kann. Die für mich wichtigen Punkte hebe ich daher mal hervor (jeweils mit Zeilenangabe):<span id="more-3203"></span></p>
<ul>
<li>Eine digitale Gesellschaft muss inklusiv sein, also niemanden ausschließen [Zeile 106ff]. Sie ist nicht auf Eliten ausgerichtet, die Vorteile für sich daraus ziehen, sondern muss alle mitnehmen. Die Gefahr einer Spaltung der Gesellschaft ist nicht zu unterschätzen. Menschen, die, aus welchen Gründen auch immer, offline sind, müssen trotzdem Zugang zu den wesentlichen Einrichtungen erhalten.</li>
<li>Flexibilität, die die Bedürfnisse von Arbeitgebern und Arbeitnehmern ausbalanciert, muss Ziel von Arbeit in der digitalen Gesellschaft sein [Zeile 164ff]. Dazu ist ein neuer Begriff von Arbeit und Arbeitszeit nötig. Ein Recht auf Nicht-Erreichbarkeit soll bestehen, jedoch nicht im Gegensatz zur Flexibilität stehen. Simple technische Maßnahmen, wie beispielsweise keine E-Mails zwischen 20h und 6h, sind da nicht hilfreich [Zeile 227ff]. Der Rechtsanspruch auf einen frei wählbaren Arbeitsplatz (Zuhause, Café) für eine bestimmten Zeitraum geht mir aber doch zu weit [Zeile 220ff].</li>
<li>Die Sharing Economy und der damit verbundene Plattform-Kapitalismus birgt Risiken, die durch einen entsprechenden Rahmen gemindert werden müssen [Zeile 59ff, 414ff]. Geschäftsmodelle, die Arbeit prekär werden lassen, müssen verhindert werden. Zu diesem Thema gefällt mir auch der Artikel der FAZ: <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-digital-debatte/shoshana-zuboff-ueber-sharing-economy-und-europa-13499357.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2" target="_blank">Sharing Economy und Europa</a>.</li>
<li>Bildung spielt in einer Wissensgesellschaft eine bedeutende Rolle. Die technische Basis einer digitalen Gesellschaft, die Informationstechnologie und Algorithmen, sollen daher verstärkt vermittelt werden [Zeile 259f, 642ff]. Weiterbildung sollte bereits im Interesse der Arbeitgeber sein und gefördert werden. Neben dem Recht auf Bildung halte ich aber auch eine Pflicht zur Bildung für geboten. Stetiges Lernen muss den Wandel begleiten [Zeile 686f]. Neben den technischen Fertigkeiten muß ein reflektierter Umgang mit den neuen Möglichkeiten vermittelt und eine Stärkung der Medien- und Informationskompetenz erreicht werden [Zeile 606ff, 633ff].</li>
<li>Den Werkstoff der digitalen Revolution bilden die Daten [Zeile 440ff, 554ff]. Die Potentiale, die sich aus der Nutzung der Daten ergeben, sollen genutzt werden können. Dabei ist der Schutz der Daten ebenso wichtig und zwischen beidem ist eine Balance zu finden. Neue Instrumente zur informationellen Selbstbestimmung und Datenautonomie sollen entwickelt werden [Zeile 576ff] und Transparenz in die gespeicherten Daten gewährleistet sein [Zeile 1783ff]. Datensparsamkeit alleine würde die Chancen, die in der Nutzung von Daten liegen, allerdings gefährden [Zeile 1708ff]. Den Prinzipien &#8222;Privacy-by-Design&#8220; und &#8222;Security-by-Design&#8220; kommen entscheidende Bedeutung zu [Zeile 1741ff].</li>
<li>Flächendeckend sollen leistungsfähige Internetverbindungen geschaffen werden [Zeile 457f, 1262ff]. Dabei ist Netzneutralität zu wahren und die WLAN Störerhaftung abzuschaffen [Zeile 862ff]. Offene Standards für die Vernetzung sollen eine Beteiligung aller Unternehmen und Menschen sicherstellen [Zeile 1241ff].</li>
<li>Start-ups sollen gefördert werden, um Potentiale auszuschöpfen und wettbewerbsfähig zu bleiben [Zeile 516ff]. Gerade aus unserem Fokus auf digitale Souveränität soll eine Marktchance werden [Zeile 560ff].</li>
<li>Transparenz und OpenData sollen Vertrauen in die Entscheidungsprozesse stärken und Korruption reduzieren [Zeile 882ff]. Dabei soll auch eine zeit- und ortsunabhängige Beteiligung möglich sein. E-Government soll die Verwaltung flexibilisieren. OpenData mit seinen gesellschaftlichen und ökonomischen Potentialen soll gefördert und auf die Privatwirtschaft ausgedehnt werden [Zeile 1378ff, 1432ff, 1764ff].</li>
</ul>
<h2>Schwierige Punkte im Grundsatzprogramm</h2>
<ul>
<li>Der Schutz vor unerwünschten Inhalten (Sexismus, Gewalt, Extremismus, Rassismus, etc.) und die Bekämpfung dieser ist sicher wichtig. Ich halte aber nichts von technischen Schutzmaßnahmen und Kennzeichnungen [Zeile 256f, 774ff]. Zensur ist keine Alternative.</li>
<li>Das Thema Überwachung wird nur am Rande behandelt [Zeile 1478ff]. Zwar wird die Verschlüsselung von digitaler Kommunikation gefordert und gefördert [Zeile 997ff, 1879ff, 1914ff]. Wie das aber mit dem Wunsch nach Cyberaufklärung zusammenpasst, wird nicht diskutiert [Zeile 962ff]. Nur auf die bösen Konzerne zu schimpfen, reicht nicht aus [Zeile 1511ff]. Ebenso ist es kein Grund für die Vorratsdatenspeicherung, dass Telekommunikationskonzerne Daten zur Abrechnung speichern [Zeile 1534ff].</li>
<li>Es gibt mehrere Themen, bei denen Schutz gefordert wird (so beispielsweise <em>die kleine Buchhandlung</em> oder <em>journalistisch-redaktionelle Angebote</em>) [Zeile 1157f, 51f, 1056f]. Das sehe ich grundsätzlich kritisch, weil ich eher für eine inhaltliche Weiterentwicklung bin. Protektionismus wird da nicht helfen.</li>
<li>Zwar wird Netzneutralität gefordert [Zeile 1200ff], aber ein Netzwerkmanagement nicht ausgeschlossen [Zeile 1209, Zeile 1302f]. Meiner Meinung nach ein Widerspruch.</li>
<li>Zwar ist die Nutzung von digitalen Technologien für Umweltschutz ein Thema hinsichtlich Smart X (für X= Energie, City, Verkehr) [Zeile 1402ff, 1363ff], aber trotzdem sollen Geräte verstärkt ausgeschaltet werden, statt nur auf stand-by gehen [Zeile 1420f]. Wie soll das zusammen passen?</li>
<li>Zum einen wird auf die Chancen der Nutzung von Daten hingewiesen und festgestellt, dass durch Datensparsamkeit  diese Chancen nicht genutzt werden können. Trotzdem hat die Zweckbestimmung der Daten Eingang in das Papier gefunden [Zeile 1822f].</li>
</ul>
<h2>Themen über das Grundsatzprogramm hinaus</h2>
<ul>
<li>Die heutige starke Konzentration auf die Besteuerung von Arbeit ist in einer digitalisierten Welt nicht mehr zeitgemäß. Die Diskussion über ein bedingungsloses Grundeinkommen muss daher verstärkt geführt werden. Selbst in der Wirtschaft wird das Thema bereits angesprochen. Zuletzt <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-12/digitale-revolution-telekom-timotheus-hoettges-interview" target="_blank">prominent</a> vom Chef der Telekom. Ich bin gespannt auf die Ergebnisse der <a href="http://steadynews.de/innovation/bedingungsloses-grundeinkommen-aufruf-zur-blogparade-was-wuerde-ich-tun-wenn" target="_blank">Blogparade</a> von SteadyNews dazu.</li>
<li>Open Source wird im Grundsatzprogramm nicht erwähnt. Gerade im Bereich Verschlüsselung und Sicherheit wäre Open Source jedoch wichtig.</li>
</ul>
<h2>Ausblick</h2>
<p>An vielen Stellen ist das Ringen um einen Kompromiss spürbar. Die breite Beteiligung bei der Entstehung hinterläßt natürlich Spuren. Trotzdem ist #DigitalLeben und dieses Papier ein wichtiger Schritt. Was macht die SPD nun mit dem Grundsatzprogramm zur digitalen Gesellschaft? Es dient als Grundlage für weiterführende Diskussionen und Vorlage für das Programm der nächsten Bundestagswahl. Die Entscheidungen in der Regierung müssen sich an diesem Grundsatzprogramm messen und es wird deutlicher, wo Kompromisse gemacht wurden.</p>
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		<title>High-speed Internet in München, manchmal schwer zu bekommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Hoge]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2015 11:48:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Was mich bewegt]]></category>
		<category><![CDATA[1&1]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[M-Net]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1" height="1" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2015/11/P1210286.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-attachment-id="3043" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2015/11/20/high-speed-internet-in-muenchen-manchmal-schwer-zu-bekommen/p1210286/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2015/11/P1210286.jpg" data-orig-size="" data-comments-opened="1" data-image-meta="[]" data-image-title="Stop" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2015/11/P1210286.jpg" />Auch mehr als ein Jahr nach meinem letzten Gejammer über das langsame Internet bei mir Zuhause hat sich der Zustand nicht verbessert. Immer noch hänge ich an einer 16 Mbit Leitung und es kommen nicht mehr als 10 Mbit bei mir an. &#8230; <a href="https://hoge-uebler.de/2015/11/20/high-speed-internet-in-muenchen-manchmal-schwer-zu-bekommen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="1" height="1" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2015/11/P1210286.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-attachment-id="3043" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2015/11/20/high-speed-internet-in-muenchen-manchmal-schwer-zu-bekommen/p1210286/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2015/11/P1210286.jpg" data-orig-size="" data-comments-opened="1" data-image-meta="[]" data-image-title="Stop" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2015/11/P1210286.jpg" /><p>Auch mehr als ein Jahr nach meinem letzten <a href="https://hoge-uebler.de/2014/10/26/internetwueste-muenchen/">Gejammer</a> über das langsame Internet bei mir Zuhause hat sich der Zustand nicht verbessert. Immer noch hänge ich an einer 16 Mbit Leitung und es kommen nicht mehr als 10 Mbit bei mir an. Das Thema Breitbandausbau und High-speed Internet bleibt aktuell, bezieht sich aber eigentlich nur auf <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/breitbandausbau-gruene-fordern-glasfaser-statt-alter-kupferkabel-1.2739295" target="_blank">ländliche Regionen</a>. Vielleicht fängt die ländliche Region natürlich schon 500m hinter dem Mittleren Ring an. An der Bebauung ist es zumindest nicht erkennbar. M-Net spricht auf der Webseite viel von Glasfaserausbau, aber in meiner Strasse geht dieser nur bis zum Nachbarhaus. Eine Erweiterung ist laut Aussage des des telefonischen Supports nicht geplant.</p>
<h2>Weg von M-Net</h2>
<p>Also habe ich die Entscheidung getroffen, zu einem Anbieter zu wechseln, der die Telekom Infrastruktur nutzt. Die Telekom hat nämlich an meiner Adresse schon länger 50 Mbit im Angebot. Da mein Vertrag mit M-Net noch bis Februar nächsten Jahres läuft, hätte ich eigentlich keine Möglichkeit, jetzt schon zu wechseln. M-Net ist aber so kulant, die Leitung und die Rufnummern schon vor Ablauf des Vertrags freizugeben (bei weiterer Zahlung der Grundgebühr). Das eröffnet mir also den sofortigen Wechsel. Die nötigen Zahlungen an M-Net sollten sich mit der Einsparung, die durch die Wechsel-Angebote möglich sind, ausgleichen. So weit, so gut.<span id="more-3042"></span></p>
<h2>Zu welchem Anbieter wechseln?</h2>
<p>Welcher Anbieter ist nun der beste für einen Wechsel? Das ist unendlich schwer zu sagen. Aufgrund der Erfahrungen mit M-Net hatte ich mir geschworen, keinen 24 Monats-Tarif mehr abzuschliessen. Kürzer laufende Verträge gibt es nach meinen Recherchen nur bei O2 und 1&amp;1. O2 hat eine Drosselung der Geschwindigkeit, wenn die Downloads zu viel sind. Auch das ist für mich ein no-go. Ich möchte offen sein und die hoffentlich höhere Bandbreite auch nutzen können. Also bleibt nur 1&amp;1. Die Bedingungen dort schienen mir gut zu sein. 3 Monate Kündigungsfrist, 50 Mbit an meiner Adresse, gute Testergebnisse, gute Erreichbarkeit des Call-Centers. Also sollte es 1&amp;1 werden.</p>
<h2>Ein holpriger Start bei 1&amp;1</h2>
<p>Was sich im Internet und bei Gesprächen mit dem Call Center anfangs noch gut angehört hat, wurde immer düsterer, je konkreter es wurde. Die Rufnummernübernahme von M-Net ist nur möglich, wenn man einen 24 Monats-Vertrag abschließt. Na toll, ich hatte doch geschworen &#8230; also nochmal überlegen. Die versprochene Kulanz von 1&amp;1 hat mich dann doch dazu bewogen, bei 1&amp;1 zu bleiben. Sie bieten ein Sonderkündigungsrecht, wenn die Leistung unter 50% fällt. Nochmal zur Erinnerung, bei M-Net besteht ein Sonderkündigungsrecht, wenn die Leistung unter 1 Mbit fällt, das sind gerade mal etwas mehr als 6%.</p>
<p>Damit aber nicht genug. Nach dem Klick auf die Bestellung (im Internet) wurde ich darüber informiert, dass <em>aus technischen Gründen</em> übergangsweise eine 16 Mbit Kupferleitung verwendet wird und später auf eine 50 Mbit Glasfaserleitung umgeschaltet wird. Na gut, dachte ich mir, wenn es so sein muß. Erklären konnte mir die technischen Hintergründe zwar niemand im Call Center, aber wenn es nicht anders geht, füge ich mich. Ich will ja high-speed Internet!</p>
<h2>Ob ich wirklich high-speed Internet bekomme, bleibt abzuwarten</h2>
<p>Leider ist die Umstellung auf 50 Mbit kurzfristig nicht möglich, sagt 1&amp;1, weil (das macht mich fertig!) keine Leitung frei ist! Der Umschalttermin ist erst Mitte Januar. Vorher hat die Telekom leider keine Kapazitäten. Nun habe ich extra M-Net früher verlassen, was mich zusätzlich Geld kostet, und bekomme von 1&amp;1 nicht mehr als vorher. Insofern ist die Verfügbarkeitsabfrage eine pure Illusion. Sie zeigt nur an, ob prinzipiell Anschlüsse existieren. Nicht aber, ob auch Anschlüsse frei sind. Da sollte sich mal der Verbraucherschutz mit beschäftigen.</p>
<p>Das viel größere Problem wird kommen, wenn die 50 Mbit nicht bei mir ankommen. Wenn es da &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; Schwierigkeiten mit der Bandbreite gibt, greift zwar mein Sonderkündigungsrecht, aber nicht so wie ich das wünsche. Vertraglich ist es nämlich nun so, dass ich einen 16 Mbit Vertrag mit Umschaltung auf 50 Mbit habe. Sollte das mit 50 Mbit nicht gehen, kann (oder muss?) ich bei 16 Mbit 24 Monate bleiben. Dann hätte ich ja richtig viel gewonnen mit der Aktion. Und ich wette, genau wenn das passiert, erweitert M-Net den Glasfaser-Bereich.</p>
<p>Ein kleiner Vorteil existiert bei 1&amp;1 gegenüber M-Net allerdings. M-Net hat IPv6 verwendet, was alles kompliziert macht. 1&amp;1 nutzt IPv4 und das ist deutlich besser für externe Verbindungen.</p>
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		<title>Home Automation Fernsteuerung mit Hürden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Hoge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2014 14:24:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Was mich bewegt]]></category>
		<category><![CDATA[FritzBox]]></category>
		<category><![CDATA[HomeAutomation]]></category>
		<category><![CDATA[homematic]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[M-Net]]></category>
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					<description><![CDATA[<img width="1" height="1" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/P1210286.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-attachment-id="4132" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2014/12/20/home-automation-fernsteuerung-mit-huerden/p1210286-2/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/P1210286.jpg" data-orig-size="" data-comments-opened="1" data-image-meta="[]" data-image-title="Stop" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/P1210286.jpg" />Home Automation macht nur dann wirklich Spaß, wenn auch von unterwegs gesteuert und kontrolliert werden kann. Ich habe meine Heizungssteuerung vor 14 Tagen schon skizziert. Das funktioniert soweit ganz gut. Die Fernsteuerung stellte mich aber vor diverse Probleme. Es ist klar, &#8230; <a href="https://hoge-uebler.de/2014/12/20/home-automation-fernsteuerung-mit-huerden/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="1" height="1" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/P1210286.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-attachment-id="4132" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2014/12/20/home-automation-fernsteuerung-mit-huerden/p1210286-2/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/P1210286.jpg" data-orig-size="" data-comments-opened="1" data-image-meta="[]" data-image-title="Stop" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/P1210286.jpg" /><p>Home Automation macht nur dann wirklich Spaß, wenn auch von unterwegs gesteuert und kontrolliert werden kann. Ich habe meine <a title="Home Automation â€“ Einstieg auch für Mieter sinnvoll" href="https://hoge-uebler.de/2014/12/07/home-automation-einstieg-auch-fuer-mieter-sinnvoll/">Heizungssteuerung</a> vor 14 Tagen schon skizziert. Das funktioniert soweit ganz gut. Die Fernsteuerung stellte mich aber vor diverse Probleme.</p>
<p>Es ist klar, dass eine Fernsteuerung den Zugriff von außen (dem Internet) auf das Netzwerk Zuhause erfordert. Da wird mir schon bei der Vorstellung mulmig. Nun bietet die Homematic Anlage, die ich verwende, von Haus aus eine Fernsteuerung gegen eine monatliche Gebührt. Eine kostenlose Probezeit ist beim Kauf der Zentrale mit dabei und so habe ich als erstes dieses Angebot ausprobiert. Leider wollte das einfach nicht funktionieren.</p>
<p>Nach vielen Versuchen und Lesen von Foren und Blogs bin ich dann doch hinter das Problem gekommen. M-Net hat mir einem IPv6 Zugang geschaltet. Dieser hat nach außen hin keine IPv4 Verbindung mehr. Die Steuerzentral von Homematic kann aber nur IPv4. Also ist dieser Weg versperrt. Man kann zwar für 5€ im Monat IPv4 bei M-Net dazu bestellen, aber eigentlich ist mir das für diesen Zweck zu teuer.</p>
<p>Im Zuge der Fehlersuche bin ich auf den Anbieter <a title="Feste-IP.net" href="https://www.feste-ip.net/?ref=3127" target="_blank">Feste-IP.net</a> gestoßen. Dieser bietet für kleines Geld (~ 5€ pro Jahr) eine Brücke von IPv4 zu IPv6. Das erschien mir fair und ich habe mich entschlossen, diesen Dienst zu benutzen.</p>
<p>Nun brauchte ich aber auch eine extern zugängliche Adresse für mein Netzwerk. Da ich eine FritzBox habe, nutze ich den entsprechenden Dienst von AVM, um diese Adresse zu bekommen. Die Adresse ist zwar nicht sprechend (eine wilde Zahlenkombination), aber das ist auch nicht notwendig, weil sie nur über die sprechende Adresse aus Feste-IP.net angesprochen wird.</p>
<p>Leider kann die FritzBox keine Umsetzung von IPv6 nach IPv4. Somit ist die Steuerzentrale von außen immer noch nicht erreichbar. Dazu ist ein Server notwendig, der dies macht. Zum Glück kann mein NAS, eine Synology, diesen Dienst erbringen.</p>
<p>Um flexibel zu sein, nutze ich die Synology als OpenVPN Server. Wenn ich von außen einen Zugang per VPN ermögliche, ist das gesamte Heimnetz ansprechbar und trotzdem geschützt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" data-attachment-id="2166" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2014/12/20/home-automation-fernsteuerung-mit-huerden/img_0334/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_0334.png" data-orig-size="750,1334" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="Heizungssteuerung" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_0334-576x1024.png" class="alignright wp-image-2166 size-medium" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_0334-169x300.png" alt="Home Automation Fernsteuerung: Heizungssteuerung" width="169" height="300" srcset="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_0334-169x300.png 169w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_0334-576x1024.png 576w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_0334-394x700.png 394w, https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2014/12/IMG_0334.png 750w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" />Diesen Weg habe ich mit Hilfe eines OpenVPN Clients etabliert: OpenVPN Client greift auf IPv4 Adresse von Feste-IP.net zu. Feste-IP.net routet auf IPv6 Adresse der FritzBox weiter. Die FritzBox reicht das weiter and die IPv6 Adresse der Synology und der dortige OpenVPN Server verbindet sich mit dem OpenVPN Client. Zwischen Client und Server habe ich somit eine IPv4 Verbindung, die quasi alle Geräte beherrschen.</p>
<p>Steht die VPN Verbindung, kann ich auf alle Komponenten meines Heimnetzes zugreifen. Auch auf die Steuerzentrale. Ich kann somit direkt mit Hilfe der App PocketControl die Heizung auslesen und steuern.</p>
<p>Insgesamt funktioniert das gut, aber der Aufbau ist doch sehr kompliziert. Ich bezweifle, dass das jemand ohne ordentliche Computerkenntnisse hinbekommt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Internetwüste München</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Hoge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2014 17:46:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<img width="1" height="1" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/04/2013_5304804.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-attachment-id="3509" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2016/04/23/gelesen-sie-belieben-wohl-zu-scherzen-mr-feynman/haeuser/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/04/2013_5304804.jpg" data-orig-size="" data-comments-opened="1" data-image-meta="[]" data-image-title="Häuser" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/04/2013_5304804.jpg" />Gerade gibt es wieder Diskussionen über den Netzausbau in Deutschland. Die Digitale Agenda thematisiert die Notwendigkeit von Breitbandanschlüssen zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Dabei wird meist über die fehlende Versorgung auf dem Land gesprochen. Ich wohne in München und &#8230; <a href="https://hoge-uebler.de/2014/10/26/internetwueste-muenchen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="1" height="1" src="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/04/2013_5304804.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail wp-post-image" alt="" decoding="async" loading="lazy" data-attachment-id="3509" data-permalink="https://hoge-uebler.de/2016/04/23/gelesen-sie-belieben-wohl-zu-scherzen-mr-feynman/haeuser/" data-orig-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/04/2013_5304804.jpg" data-orig-size="" data-comments-opened="1" data-image-meta="[]" data-image-title="Häuser" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://hoge-uebler.de/wp-content/uploads/2016/04/2013_5304804.jpg" /><p>Gerade gibt es wieder Diskussionen über den Netzausbau in Deutschland. Die Digitale Agenda thematisiert die Notwendigkeit von Breitbandanschlüssen zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Dabei wird meist über die fehlende Versorgung auf dem Land gesprochen. Ich wohne in München und bin dort trotz DSL von einem schnellen Internet weit entfernt. Internetwüste gibt es auch in der Stadt!</p>
<p>Bis zu Beginn diesen Jahres hatten wir den Anschluss bei Arcor, also Vodafone, und die Leistung war mässig. Nicht mehr als 6 Mbit konnten wir erreichen. Ende letzten Jahres flatterte ein Zettel von M-Net, dem lokalen Anbieter in München/Bayern, herein, auf dem stand: wir haben Glasfaser verlegt, freuen sie sich auf schnelles Internet. Leider habe ich den Zettel nicht mehr und kann das daher nur aus Erinnerung zitieren. An das Kleingedruckte auf dem Zettel kann ich mich gar nicht erinnern. Wahrscheinlich stand da etwas wie, die Leitungen sind gelegt, wir wissen aber noch nicht, wann wir sie anschließen werden, und ob wir sie überhaupt anschließen.</p>
<p>In der Hoffnung auf Besserung sind wir Anfang des Jahres zu M-Net gewechselt. Leider gab es keine Glasfaserverbindung in unserer Strasse, aber zumindest konnte M-Net auf der gleichen Leitung wie Arcor 14 Mbit für Download zur Verfügung stellen.</p>
<p>Fast kurz nach dem Abschluss des Vertrages mit M-Net habe ich von der Telekom erfahren, dass sie Glasfaser bis in unsere Wohnung legen würden. So ein Mist aber auch, da ich doch gerade erst einen 24 Monatsvertrag bei M-Net abgeschlossen habe. Pech gehabt. Ich weiß natürlich nicht, ob das mit der Telekom wirklich geklappt hätte.</p>
<p>Vor einigen Wochen jedoch ging die Verbindung gar nicht mehr. Das ist vor allem deshalb ärgerlich, weil bei M-Net kein Splitter verwendet wird und das Telefon auch über Internet geht. Sowohl Telefonieren als auch Internet waren also nicht mehr verfügbar.</p>
<p>Da auch nach einem Tag keine Verbesserung sichtbar war, habe ich einen Fehler bei M-Net gemeldet. Nach den typischen Aktivitäten (Stecker ziehen und reinstecken, Router booten, Router auf Werkseinstellung zurücksetzen, neue Software für den Router einspielen) kam dann doch ein Techniker von M-Net. Der hat festgestellt, dass es Störungen auf der Leitung gibt. Das sollte sich dann noch ein Telekom Techniker anschauen, da die Leitung selbst ja der Telekom gehört. Die Telekom hat sich bei mir nicht gemeldet, ob etwas gemacht wurde, kann ich nicht sagen.</p>
<p>Fakt ist nun, dass die Leitung von der Kapazität reduziert wurde. Nun habe ich nur noch 8 Mbit. Damit ist sie zwar stabil, aber eben auch 1/3 langsamer als vorher. M-Net sieht darin kein Problem, weil der Vertrag ja nur *bis zu* 18 Mbit vorsieht, also eine Obergrenze, jedoch keine Untergrenze hat. Die Ursache für die Verschlechterung ist M-Net gleichgültig. Sie liefern vertragsgerecht und eine Leitung kann ja auch mal schlechter werden (Korrosion, mehr Nutzer auf der Leitung, Leitungen werden immer mal schlechter etc.). Erst bei einer Kapazität unter 1 Mbit (sic!) hat man ein Sonderkündigungsrecht.</p>
<p>Leider habe ich seit der Reduktion der Leitungskapazität massive Probleme mit dem Routing. Das Internet ist stabil, aber manche Seiten laden sehr langsam oder gar nicht. Twitter ist eine von den betroffenen Seiten. Eine Ursache dafür konnte noch nicht ermittelt werden, aber nun habe ich einen neuen Router zugeschickt bekommen. Mal sehen, ob damit zumindest das Routing Problem gelöst wird. Viel Hoffnung habe ich nicht, aber wer weiß.</p>
<p>Glasfaser gibt es mittlerweile schon in meiner Straße. Allerdings nur bis Hausnummer 56. Ich wohne in 60. Für die Verfügbarkeit von Glasfaser auch in meinem Haus gibt es keine Auskünfte. Schade auch. Meine Verwandten in Aufseß in der Fränkischen Schweiz haben die 5-fache Leistung beim Internet. Internetwüste München; hätte ich früher nicht vermutet. Ich weiß nicht, ob ich nochmal einen Vertrag mit Laufzeit abschließen werde. Internet ist einfach zu wichtig, um bei einem Anbieter gefesselt sein zu können.</p>
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		<title>Schmap für Bonn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Hoge]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 07:30:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photographie]]></category>
		<category><![CDATA[Was mich bewegt]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Schmap]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieder ist ein Bild von mir für Schmap verwendet worden. Diesmal für die Hotelbeschreibungen der Stadt Bonn. Ob sich allerdings Touristen in das Hotel verirren, wenn sie mein Bild sehen, bezweifel ich doch stark. Den Schmap-Eintrag könnt ihr hier sehen. &#8230; <a href="https://hoge-uebler.de/2007/10/06/schmap-fuer-bonn/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Hotel in Bonn" href="http://www.flickr.com/photos/wilfriedjoh/393903644/"><img loading="lazy" decoding="async" width="240" height="180" align="right" alt="My Hotel Room #8" src="http://farm1.static.flickr.com/170/393903644_66d7873e65_m.jpg" /></a>Wieder ist ein Bild von mir für <a href="http://www.schmap.com/bonn/home">Schmap</a> verwendet worden. Diesmal für die Hotelbeschreibungen der Stadt Bonn. Ob sich allerdings Touristen in das Hotel verirren, wenn sie mein Bild sehen, bezweifel ich doch stark. Den Schmap-Eintrag könnt ihr <a href="http://www.schmap.com/bonn/lodging_deluxe/#p=239993&amp;i=239993.jpg">hier</a> sehen. Ich freue mich auch sehr, dass meine <a href="http://www.flickr.com/photos/wilfriedjoh/sets/72057594079571183/">Hotel-Serie</a> nach der <a href="https://hoge-uebler.de/2007/07/16/die-buergelmaschine-sagt/">Buergelmaschine</a> erneut ins Blickfeld gerät. Die Hotel-Serie ist übrigens ein laufendes Buchprojekt, für das gerne auch schon Vorbestellungen angenommen werden ;-)</p>
<p>Übrigens, falls Fotografen hier mitlesen, klauen der Idee ist ausdrücklich verboten! Und falls Verleger mitlesen &#8230;</p>
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		<title>Schmap</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Wilfried Hoge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 15:44:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photographie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
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					<description><![CDATA[Mal wieder ist ein Foto von mir im Internet veröffentlicht worden. Diesmal auf der Reiseseite Schmap. Auch diesmal habe ich nix dafür bekommen aber Schmap scheint auch nicht kommerziell zu sein. Die Seite ist ganz interessant für eine Reisevorbereitung. Den &#8230; <a href="https://hoge-uebler.de/2007/08/22/schmap/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Photo Sharing" href="http://www.flickr.com/photos/wilfriedjoh/118192384/"><img decoding="async" align="left" alt="Waiting for the sun" src="http://farm1.static.flickr.com/46/118192384_7040096290_t.jpg" /></a> Mal wieder ist ein Foto von mir im Internet veröffentlicht worden. Diesmal auf der Reiseseite <a href="http://www.schmap.com">Schmap</a>. Auch diesmal habe ich nix dafür bekommen aber Schmap scheint auch nicht kommerziell zu sein. Die Seite ist ganz interessant für eine Reisevorbereitung. Den entsprechenden Artikel, bei dem das Bild verwendet wurde, findet ihr <a href="http://www.schmap.com/munich/home/p=21143/i=21143_2.jpg">hier</a>.</p>
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