Silvensteinsee

Der Silvensteinsee hat so wenig Wasser wie seit 1999 nicht mehr. Das hat aber, anders als beim Lake Mead, nichts mit der Trockenheit in Deutschland zu tun. Vielmehr musste der Stausee abgelassen werden, um Reparaturen an der Staumauer durchzuführen. Ich kenne den Silvensteinsee nur mit hohem Wasserstand. Daher wollte ich unbedingt hin, bevor er wieder gefüllt ist.

Heute war ein schöner Tag für einen Ausflug zum Silvensteinsee, weil es über Nacht ein wenig geschneit hat. Der Boden des Sees war somit mit Schnee wie Puderzucker bedeckt. Die riesige weiße Fläche hatte etwas von einer Mondlandschaft, auf der ein paar Astronauten rumturnten. Die Fundamente des im Silvensteinsee versunkenen Dorfes Fall sind ebenfalls aktuell gut zu sehen.

Ich habe die Bilder nur von der Staumauer und der Brücke über den See aus gemacht. Es hatte zwar geschneit, aber durch die positiven Temperaturen über Mittag war der Schnee sehr matschig geworden. Zu matschig für mich. Sollte es doch noch Winter werden, kann ich eine Wanderung zum Grund des Sees und zum Dorf Fall nur empfehlen. Dann ist der Schnee darauf nicht matschig und man versinkt auch nicht wie mein IronBlogger Kollege Ulrich im Matsch des Sees.

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