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September 2014

DigitalLEBEN: 10 Fragen zur Digitalisierung

By | Was mich bewegt

Die SPD fragt 100 Persönlichkeiten je 10 Fragen zur Digitalisierung. Da ich zwar Persönlichkeit habe, aber keine bin, beantworte ich die Fragen hier in meinem Blog. Mir gefällt der Anstoß der SPD zu einer Diskussion über die Zukunft unserer Gesellschaft und ich beteilige mich auf diese Weise daran. In einer digitalen Welt zu leben, bedeutet für mich… dass das Digitale die Welt durchdringt, in alle Bereiche des Lebens vordringt und nicht mehr von der realen Welt zu trennen ist. Alles, was wir tun, wird durch digitale Prozesse begleitet. Ob wir kommunizieren, einkaufen, Essen gehen, Zeitung lesen oder Auto fahren. Ich meine damit nicht, dass es nur noch Digitales gibt, aber es ist immer – und immer mehr – mit dabei. Kommunizieren: natürlich ist das persönliche Gespräch nicht „digital unterstützt“, aber sehr viel Kommunikation eben schon. Über Telefon, E-Mail, Facebook oder Skype geht es nicht ohne. Selbst wenn ich einen Brief mit der Hand schreibe, wird dieser in den Verteilzentren automatisch gescannt und sortiert. Das Digitale wirkt also zumindest immer vermittelnd. Einkaufen kann ich schon komplett digital, aber auch wenn ich ins Geschäft gehe oder in ein Restaurant, ist das Digitale kaum wegzudenken. Per Routenplaner habe ich hingefunden, ausgewählt nach Empfehlung…

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Urban Art Cloud und das Siegestor

By | Photographie, Was mich bewegt

Am letzten Wochenende war mal wieder das Streelife Festival in München. Wir sind trotz des kühlen und nassen Wetters hin, weil mein Arbeitgeber die Urban Art Cloud veranstaltet hat. Die Münchner konnten dabei zum Gestalter des Siegestors werden. IBM hatte eine Projektion auf das Siegestor installiert und über eine Bildschirm konnte man mit einem Pinsel direkt auf das Siegestor malen. Das haben wir natürlich auch ausprobiert (siehe oben). Das Malen auf dem Bildschirm war leider nicht so einfach. Der Pinsel hat eine Verzögerung gehabt und war zwar ähnlich wie ein Pinsel, aber doch nicht wirklich so. Außerdem konnten alle mitschauen, was man malt, und die Schlange der Wartenden hat zusätzlich Druck ausgeübt. Es ist trotzdem ganz ok geworden. In dem Video von der Urban Art Cloud ist unser Kunstwerk kurz zu sehen. Im making-of der Urban Art Cloud gibt es einige Hintergrundinformationen zum Projekt und der Technik dahinter.

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Der Club der toten Dichter auf dem Friedhof Bogenhausen

By | Was mich bewegt

Auf dem Land üblich, in München jedoch eine Ausnahme: der Friedhof direkt um eine Kirche herum. Um die Kirche St. Georg findet sich diese Rarität. Schon seit dem Mittelalter gibt es den Friedhof Bogenhausen und heute liegen dort eine ganze Reihe von berühmten Persönlichkeiten, die mit München verbunden sind. Daher nannte die Süddeutsche Zeitung den Friedhof auch den „Club der toten Dichter„. Am Samstag haben wir mit der Gruppe „ichbindannmalhier“ der Lutherkirche in München Giesing eine Führung über den Friedhof Bogenhausen gemacht. Dank Wikipedia war der Aufwand, eine eigene Führung auszuarbeiten, überschaubar. Dazu haben wir uns auf Basis der Liste in Wikipedia erst mal einen Überblick auf dem Friedhof verschafft. Dabei ist ein Lageplan und eine kleine Route entstanden. Auf dieser Route liegen die in unseren Augen wichtigsten Persönlichkeiten. Sie beginnt am Eingang rechts mit dem Schauspieler Carl Wery und dann in der Mitte rechts mit dem Schriftsteller Joachim Fernau. Dann geht es links an der Mauer zu Johann von Lamont und dem ersten Highlight Liesl Karlstadt. Die für einen Friedhof in München eher bescheidenen schmiedeeisernen Grabkreuze bestimmen das Bild auf dem Friedhof Bogenhausen. Die kleinen Kästchen in der Mitte des Kreuzes lassen sich oft öffnen. So auch das von Liesl Karlstadt. Also nicht vergessen, hier und da ein Kästchen zu öffnen….

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